Buchenwaldbahn: Das Leid der Menschen niemals vergessen

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Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

Die Deutsche Bahn startet neu.

Wir machen unsere Strukturen schlanker und leistungsfähiger. Wir stärken die Macher vor Ort, die dafür sorgen, dass Züge fahren und Menschen ankommen. Erste Veränderungen sind spürbar – im Betrieb, am Bahnhof und im Zug.Nicht alles wird gleich perfekt sein. Der konsequente Weg zählt. „Neu startet heute“ steht dafür. Wir bauen eine bessere Bahn. Jeden Tag.Die Sanierung braucht Zeit. Deshalb setzen wir drei Sofortprogramme um – für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen, mehr Komfort im Fernverkehr und eine bessere Kundenkommunikation.

Mit noch saubereren Zügen und einer verlässlicheren Bordgastronomie macht die DB Zugreisen für Fahrgäste spürbar angenehmer und attraktiver. Dafür investiert der Fernverkehr der DB im Jahr 2026 zusätzlich rund 20 Millionen Euro.

Die DB informiert Kund:innen vor und während ihrer Reise zukünftig noch besser – sowohl im Zug, am Bahnhof als auch auf den digitalen Auskunftskanälen.

Für unsere Fahrgäste und Besucher:innen erhöht die DB die Sicherheit und verbessert die Sauberkeit an Top-Bahnhöfen sowie an Bahnhöfen in der Fläche. Außerdem gestaltet die DB mehr Stationen zu Zukunftsbahnhöfen um.

Eigentlich hätte es einer dieser Gedenktage sein sollen, die ernsthaft sind und zugleich eine Art Familientreffen. Am Gedenkweg Buchenwaldbahn wurde am 31. Juli 2022 der Jugendlichen gedacht, die im Konzentrationslager ums Leben kamen oder von Weimar aus in andere Lager deportiert wurden. Die Initiative Gedenkweg Buchenwald hatte zu dieser Gedenkveranstaltung anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens auch Vertreter:innen der Deutschen Bahn eingeladen.

Wenige Tage zuvor hatten Unbekannte junge Buchen an- und umgesägt. Seit 1999 werden die Bäume in einem langfristig angelegten Projekt des Lebenshilfe-Werk, Weimar Apolda e.V, in Erinnerung an die Toten der Todesmärsche im April 1945 gepflanzt.

Menschen auf einer Wiese
Menschen auf einer Wiese
Quelle: Deutsche Bahn AG/Susanne Kill

Die Verachtung gegenüber denjenigen, die damals ermordet wurden und die Böswilligkeit gegenüber jenen, die sich heute für ein friedliches Miteinander einsetzen und mit viel persönlichem Einsatz eine aktive Erinnerung praktizieren, ist Programm solcher Taten. Die Antwort lautet wie immer: Weitermachen mit dem Einsatz für eine demokratische, offene und friedliche Gesellschaft. Dazu gehört es in Deutschland auch, der Toten zu gedenken, die im Nationalsozialismus unter unvorstellbaren Qualen deportiert, interniert und ermordet wurden. Das taten am 31. Juli dann mehrere Hundert Menschen, die dem Gedenkweg an der Buchenwaldbahn folgten. Unter ihnen der Ministerpräsident von Thüringen, der Oberbürgermeister von Weimar, der Leiter der Gedenkstätte, ein Präsidiumsmitglied des Zentralrates der Juden in Deutschland, viele Jugendliche sowie die Musiker:innen der Workshops des Yiddish Summer in Weimar.

Die etwa 14 km lange Buchenwaldbahn musste 1943 von Häftlingen unter Aufsicht der SS gebaut werden. Sie sollte als „Anschlussbahn“ mit dem Netz der Deutschen Reichsbahn in Weimar verbunden werden. Der verfallene Bahnhof am Konzentrationslager auf dem Ettersberg konnte bereits in den 1990er Jahren mit Hilfe von der Gewerkschaft und Jugendlichen der DB restauriert werden. Seitdem gibt es immer wieder Gelegenheiten bei denen die Deutsche Bahn oder ihre Stiftung praktisch helfen kann, die Gedenk- und Bildungsarbeit in Weimar und Buchenwald zu unterstützen. Aber ohne das Engagement der Menschen vor Ort ist alles nichts. Ihnen gilt unser Respekt.